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Material: Wolle vom braunen Bergschaf. Kardierte Wolle für das Gesicht und ausgesuchte kurze Locken unkardiert für die Mähne, 2 Stück Glasaugen 8mm, etwas Stickgarn.
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| Zunächst
den Schnitt unten ausdrucken mit einer Vergrößerung von 270%. Danach
ist die Kopfform ungefähr 14,5 cm groß. Den Schnitt ausschneiden aus
einer alten möglichst farbigen Plastiktischdecke.
Kardierte Wolle kreuzweise auf dem Schnitt auslegen. Dabei nicht zu dicke Schichten nehmen, da sonst der Eierwärmer zu dick wird. Lagen mit warmer Schmierseifenlauge einsprühen und eine alte Gardine darüber legen. Wolle in der Mitte leicht anfilzen. Hierbei sollten die Ränder unbearbeitet bleiben. Dann Schnitt und Wolle umdrehen und auf der anderen Seite die Ränder zur Mitte hin einschlagen. Danach wiederum kardierte Wolle kreuzweise auflegen. Wieder leicht in der Mitte anfilzen. Nochmals umdrehen und die unbearbeiteten Ränder zur Mitte einschlagen. Nochmals die Ränder leicht anfilzen. Sollten dünne Stellen zu sehen sein (die farbige Plastikdecke ist zu sehen) weiteres Material auflegen und weiterfilzen. Möglichst früh den Schnitt unten aufschneiden und Wolle in die Nase schieben und mit verfilzen. Teil walken, bis es die gewünschte Festigkeit erreicht hat. Ein weiteres flaches Stück Filz herstellen. Aus dieser Filzplatte die Ohren ausschneiden und leicht konkav formen. Die Ohren werden an den Kopf genäht. Kleinere Locken vom braunen Bergschaf werden mit der Filznadel aufgefilzt. Dazu die Locke mit dem dunklen Ende auf den Kopf halten und die Nadel einfach mehrfach durch den Kopf stechen, bis die Locke fest sitzt. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen, bis der ganze Hinterkopf mit Locken gefüllt ist. 8mm Glasaugen, wie sie bei der Herstellung von Teddybären benutzt werden am Kopf befestigen. Dazu Auge auf einen Faden fädeln. Beide Fadenenden in eine lange Nadel einfädeln. Durch den Kopf stechen. Auf der anderen Seite beide Fadenenden aus dem Öhr nehmen und jedes Ende getrennt wieder zum Auge ziehen. Beide Fadenenden miteinander verknoten. So stark ziehen, dass die Augen im Kopf verschwinden. Wieder beide Fadenenden in die Nadel einziehen und im Kopf vernähen. Ich habe übrigens sogenannte Bussardaugen gewählt. Das sind Glasaugen mit einer schwarzen Pupille in der Mitte. Mit Stickgarn die Nase aufsticken. Am besten wählt man eine Farbe, die den Lockenenden entspricht. Tip: Verlängert und verbreitert man den Schnitt nach unten ergibt sich auch eine ganz tolle Handpuppe. |
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Ausdruck des Schnittes mit 270% Vergrößerung für Bergschafwolle. Bei Merinowolle muss der Schnitt entsprechend kleiner ausgedruckt werden. |